Ostern – ganz natürlich

Dieses Jahr wollte ich Ostern mal ganz ohne Chichi und Tüdeldü gestalten. Mit Kindern im Haus ist sowieso genug Buntes da und deswegen wollte ich Ostern ganz in Erdtönen gestalten. Und ich hatte Lust mal wieder eine Art Osterstrauss zu gestalten. Da kamen mir die Stürme in den letzten Wochen gerade recht. Das Pampasgras vor der Tür wurde ziemlich in Mitleidenschaft gezogen und da war die Idee nahe gleich mal Kahlschlag zu machen und die Puschel zu nutzen. Zusammen mit Kirschzweigen, Federn und den gefundenen Weidekätzchen bin ich von dem schlichten Gesteck ganz begeistert. Eine wirkliche Anleitung habe ich für das Gesteck zwar nicht, dafür ist es einfach zu spontan und eher zufällig entstanden. Aber für diese einfache Komposition braucht es das auch garnicht.

Osternest mit Gras und Federn

Ich habe einfach einen unbenutzten Blumentopf mit Steckmasse gefüllt und gewässert. Einfach so viel, dass wirklich alles gut durchtränkt ist, aber nicht im Wasser schwimmt. Tja, und dann mit allem was so da war drauf los. Die langen Teile des Pampasgras habe ich zuerst gesteckt, damit das Ganze etwas Struktur bekommt und dann die Kirschzweige dazwischen. Ruhig etwas quer, damit das Ganze nicht all zu streng wirkt und dann noch ein paar Weidekätzchen dazwischen. Unten im Topf habe ich dann noch 2 Puschel des Pampasgras auseinander gezupft und etwas Gitterkraut abgeschnitten. So sieht man von der Steckmasse nichts mehr.

Osterei am Zweig

Ganz zum Schluss habe ich dann noch ein paar Eier an die Zweige gehängt. Die kaputten habe ich mit Moos gefüllt. Und unten habe ich noch ein paar Wachteleier in das Gesteck gelegt. Fast wie in einem Nest. Und mehr brauche ich für Ostern dieses Jahr nicht. Naja, vielleicht werden noch ein paar Eiger gefärbt – für die Kinder.

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